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Laut Focus Ärzteliste gehört Dr. med. Georgousis zu Deutschlands besten Schulter- und Ellenbogenspezialisten.

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Kalkschulter OP Die Behandlungsmöglichkeiten

Um eine Kalkschulter zu behandeln, gibt es viele Möglichkeiten. In den meisten Fällen kommt Schulterspezialist Chefarzt Dr. med. Harris Georgousis mit konservativen Verfahren aus.

Wenn konservative Möglichkeiten wie Medikamente, Spritzen, Physiotherapie oder Bestrahlungen und Akupunktur nicht den erwünschten Erfolg gebracht haben, muss über eine OP der Kalkschulter nachgedacht werden. In der Regel ist eine endoskopische (=arthroskopische) Kalkschulter OP ausreichend, um an das Depot der Kalkablagerung heranzukommen.

Wann ist eine Kalkschulter OP angebracht?

Die Behandlung einer Kalkschulter ist keine Sache von ein oder zwei Wochen. Für konservative Behandlungsmethoden müssen Sie als Patient ein wenig Zeit und Geduld mitbringen. Wenn sich trotz intensiver Behandlung nach einer gewissen Zeit keine Verbesserung einstellt, sollte eine Kalkschulter OP durchgeführt werden. Bei länger anhaltenden Schmerzen und der damit verbundenen Schonhaltung kann es ansonsten zu massiven Bewegungs- und Funktionseinschränkungen der Schulter kommen.

Operation, Aufklärung und Nachsorge

Kalkschulter – die Operation

Für die Operation gibt es mehrere Möglichkeiten. Hauptsächlich wird die Kalkschulter OP arthroskopisch durchgeführt. Der Vorteil dieser auch als „Schlüssellochoperation“ bekannte Operationsmethode ist die Tatsache, dass die Schulter durch eine kleine Inzision auf der Rückseite der Schulter über eine Kamera inspiziert d.h. eingesehen und untersucht werden kann und über meist 2 weitere kleine Stichinzisionen feine Instrumente zur Operation eingeführt und benutzt werden können. Damit wird das Infektionsrisiko minimiert und die Erholungsphase nach der Operation deutlich verkürzt. Je nach vorhandenen Begleiterkrankungen und bei besonders großen Kalkablagerungen ist es, in seltenen Fällen, nötig die Operation über einen sehr kleinen Schnitt, minimal invasiv / mini open, durchzuführen.

Vor einer Kalkschulter OP wird im Vorfeld gründlich nach möglichen weiteren Begleitverletzungen oder -Erkrankungen geforscht. Dies kann zum Beispiel Einengung des Subacromialraumes durch einen Schulterdach Sporn, ein verschlissenes Schultereckgelenk oder die Verletzung der Rotatorenmanschette sein. Während der Kalkschulter OP wird der Sehnengleitraum erweitert, um unter dem Schulterdach zu arbeiten. Unter ständiger arthroskopischer Kontrolle wird das vorhandene Kalkdepot genau identifiziert und weitest möglich entleert. Der Körper arbeitet sehr gut mit und löst vorhandene Reste selbstständig auf. Je nach Größe des Kalkdepots entsteht nach Ausräumung ein entsprechender Hohlraum in der Sehne. Da dies eine Schwachstelle für einen späteren Sehnenriss sein kann erfolgt meist eine Naht der Sehne, unter anderem auch, mit einer speziell von Dr. med. Georgousis entwickelten arthroskopischen Technik um die Stabilität der Sehne an dieser Stelle und eine gute Abheilung zu gewährleisten.

Kalkschulter OP – Wichtige Aufklärung

Patienten, die sich einer Schulter OP unterziehen, werden von Schulterspezialist Chefarzt Dr. med. Georgousis im Vorfeld auf jeden Fall genau darüber informiert, dass es durch den Eingriff meist zur Freilegung von Kalkkristallen und der damit einhergehenden Entzündung zunächst zu vermehrten Schmerzen kommen kann. Diese können allerdings im Rahmen der stationären postoperativen Schmerztherapie sehr gut abgefangen werden. Dies ist auch einer der Hauptgründe warum Chefarzt Dr. med. Georgousis diesen Eingriff im Rahmen eines kurzstationären Aufenthaltes im Krankenhaus und nicht ambulant durchführt.

Kalkschulter OP – die Nachsorge

Die Kalkschulter kommt nach der Operation sofort unter physiotherapeutischer Betreuung. In der ersten Phase muss die Schulter erst passiv schmerzadaptiert mobilisiert werden. In der zweiten Phase, nach Abheilung der Sehne erfolgt dann die schmerzadaptierte Mobilisierungstherapie dann aktiv bis zum Erreichen der vollen Beweglichkeit. Schmerzadaptiert bedeutet, dass die Schulter nur so weit belastet und bewegt werden darf, wie es der Schmerz zulässt. Die physiotherapeutische Behandlung darf die Schmerzgrenze auf keinen Fall überschreiten. Das ist nach Ansicht von Schulterspezialist Chefarzt Dr. med. Georgousis und seinem Team oberstes Therapieprinzip!

Die dritte Phase der postoperativen Nachbehandlung, soll dafür sorgen, dass die muskuläre Koordination, Kraft und die Stabilität der Schulter wieder vollkommen hergestellt werden.

Kalkschulter OP – Ambulant oder stationär?

Da es sich bei der Kalkschulter OP meist um eine arthroskopische Schulteroperation handelt, liegt die Frage nah ob ambulant oder stationär? Durch den Eingriff kommt es meist zur Freilegung von Kalkkristallen, welche eine vermehrte Entzündung verursachen und somit zunächst zu vermehrten Schmerzen führen kann. Diese Schmerzen können im Rahmen der postoperativen Schmerztherapie stationär viel besser als ambulant abgefangen werden, da stationär einfach viel mehr Möglichkeiten bestehen z.B. bei Bedarf stärkere Medikamente zum Einsatz zu bringen.

Postoperative Schulterschmerzen klingen bereits nach 24 – 48 h deutlich ab, so dass dann die weitere medikamentöse Schmerztherapie ohne zu erwartendene Probleme ambulant weitergeführt werden kann. Aus diesen Gründen bevorzugt Schulterspezialist, Chefarzt Dr. med. Georgousis diesen Eingriff im Rahmen eines kurzstationären Aufenthaltes im Krankenhaus durchzuführen.

Eine große Rolle spielt aber auch der Allgemeinzustand oder eine mögliche Zusatzerkrankung des Patienten. Am besten ist es, sich bereits zu Beginn der Behandlung mit ihm darüber zu unterhalten.

Arthroskopische Ausräumung von Kalkdepots

Die Sehnenverkalkung ( = Tendinosis calcarea ) wird definiert als Kalkeinlagerung in die Sehnen der Rotatorenmanschette. Am häufigsten ist davon die Supraspinatussehne betroffen. Die Erkrankung tritt häufig im 4. und 5. Lebensjahrzehnt auf und betrifft vorwiegend Frauen. Typischerweise finden sich wechselnde Phasen vollkommener Schmerzfreiheit und hochakuter Schmerzhaftigkeit, die durch wiederholte Versuche des Organismus zur Auflösung dieser Kalkdepots bedingt sind.

Behandlungsziel

Ziel der konservativen Behandlung (z.B. Injektionsbehandlung, lokale Umflutung, Stioßßwelenbehandlung, Physiotherapie) ist die Schmerzlinderung. Ist das mit Hilfe dieser Maßnahmen nicht zu erreichen, ist die operative Entfernung des Kalkdepots zu empfehlen.

Operationstechnik

Die operative Entfernung des Kalkdepots erfolgt bevorzugt endoskopisch (geschlossen). Zunächst wird bei der Spiegelung des Subakromialraumes das Kalkdepot lokalisiert, indem man mit einer Nadelspitze die Rotatorenmanschette „abtastet“, bis sich in der Nadelspitze Kalk befindet. In diesem Bereich wird die Sehne mit einem Skalpell in Faserrichtung eingeschnitten. Hierbei kommt es bereits zu einer Entleerung des Kalkdepots. Mit einem scharfen Löffel und motorbetriebenen Instrumenten wird der sichtbare Kalk entfernt / ausgeräumt. Im Bereich des Klkdepots entsteht meist ein Defekt. Je nach Grösse ist es oft erforderlich diesen zu Nähen, damit an dieser Stelle keine Schwachstelle ensteht die zu späteren Rissen in der Sehne führen kann. Die Naht der Sehnen erfolgt arthroskopisch durch eine spezielle Nachtechnik die von Dr. Georgousis entwickelt wurde.  In Abhängigkeit vom Röntgenbild, von den Beschwerden und vom intraoperativen Befund muss ggf. (deutliche Enge des Subakromialraumes) eine zusätzliche arthoskopische subakromiale Dekompression (ASD) durchgeführt werden.

Nachbehandlung

Ab dem ersten Tag nach der Operation darf der Arm im schmerzfreien Bereich unter physiotherapeutischer Anleitung bewegt werden. Dies ist auch notwendig um Verklebungen und Verwachsungen vorzubeugen.

Die Rückkehr an den Arbeitsplatz ist nach 3-4 Wochen möglich. Bei Patienten mit schwerer körperlicher Arbeit oder vorwiegend Überkopfarbeit verlängert sich die Rehabilitationsphase auf ca. 6 Wochen. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme der individuellen Sportart sollte unter Berücksichtigung der spezifischen Belastung für den Schultergürtel festgelegt werden.