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Laut Focus Ärzteliste gehört Dr. med. Georgousis zu Deutschlands besten Schulter- und Ellenbogenspezialisten.

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Frozen Shoulder Schmerzhafte Schultersteife

Dass eine steife Schulter schmerzhaft ist, weiß jeder, der schon einmal ein paar Tage damit zu tun hatte. Das Besondere an der Schultersteife oder Frozen Shoulder ist die Tatsache, dass die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung lange anhalten. Der Schulterspezialist unterscheidet dabei zwischen der primären und einer sekundären Schultersteife. Da die Schulter nie „ganz“ steif ist spricht man auch von Schulterteilsteife.

Die Begriffe Schulterssteife und Frozen Shoulder werden für die gleiche Erkrankung verwendet.

Die primäre Schultersteife beschreibt meist ausgeprägte Bewegungseinschränkungen in Kombination mit massiven Schulterschmerzen ohne erkennbare Ursache. Hier werden Zusammenhänge mit einer Zuckererkrankung und oder einer Dupuytren Erkrankung diskutiert.

Bei der sekundären Steife kann genau diagnostiziert werden, wo die Erkrankung herkommt und welches die zugrundeliegenden Ursachen sind.

Schultersteife – die Gründe für eine sekundäre Schultersteife

Sehr häufig sind ein Engpasssyndrom, Sehnenverletzungen, Arthrosen /Gelenk verschleiß des Schultereckgelenkes aber auch des Schulterhauptgelenkes sowie entzündliche Reaktionen wie sie bei einer chronischen Kalkschulter entstehen, als Ursache zu erkennen. Aber auch vorausgegangene Unfälle, bei denen es zu Prellungen oder Brüchen des Schultergürtels gekommen ist, können die Ursache sein. Sehr häufig kommt es auch zu einer sekundären Schultersteife, wenn die Schulter über einen längeren Zeitraum ruhiggestellt werden musste oder nach einer Operation.

Beschwerden, Phasen und Diagnostik

Schultersteife – Beschwerden bei einer Frozen Shoulder

Sowohl bei der primären als der sekundären Schultersteife schrumpft die Gelenkkapsel immer mehr. Vergleichbar ist dieser Vorgang mit einem Gummi, welcher um das Handgelenk gelegt wird. Scheinbar liegt er nur locker auf dem Gelenk, aber im Laufe des Tages zieht er sich immer enger und hinterlässt seine Spuren. In der Schulter wird durch das Schrumpfen der Gelenkkapsel die Beweglichkeit der Gelenkkugel immer mehr eingeschränkt. Im schlimmsten Fall kann das so weit führen, dass die Schulter komplett bewegungsunfähig wird.

Schultersteife – die drei Phasen der primären Schultersteife

Die Krankheit verläuft in mehreren Phasen. Zu Beginn entzündet sich die vordere Schulterkapsel. Die Schmerzen werden von den Patienten allmählich immer stärker wahrgenommen. Ganz automatisch wird eine Schonhaltung eingenommen, um die schmerzende Schulter nicht noch mehr zu reizen.

In der zweiten Phase rebelliert die Gelenkkapsel dagegen. Durch den Bewegungsmangel beginnt die Kapsel zu schrumpfen. Das Resultat ist eine Schulter, die nun in ihrer Bewegungsfähigkeit noch weiter eingeschränkt ist. In der dritten Phase ist die Schulter fast steif. Die Kapsel ist massiv geschrumpft und verdickt. In dieser Phase spüren viele Patienten meistens keine Schmerzen mehr.

Nun schließt sich der lange Prozess der Wiederherstellung und der Beweglichkeit. Dieser Prozess kann je nach Ausprägung der Schultersteife zwischen mehreren Monaten und über einem Jahr dauern. Auch wenn die Schultersteife nicht immer eine erkennbare Ursache hat, sollten Patienten mit dieser Symptomatik den Schulterspezialisten und Chefarzt Dr. med. Georgousis aufsuchen, um Folgeerkrankungen auszuschließen.

Schultersteife – die Diagnostik

Die klinische Untersuchung bei einer Schultersteife / Frozen Shoulder ist meistens recht eindeutig. Je nachdem in welcher Phase der Erkrankung sich der Patient befindet, kann die Restbeweglichkeit sehr schmerzhaft sein. Eine Ultraschalluntersuchung, MRT und Röntgen können genauere Auskunft über die Ursache geben. Denkbar wäre zum Beispiel eine Schleimbeutelentzündung, ein Riss in der Sehnenplatte oder ein Kalkherd.

Schultersteife – die passende Therapie

Wenn möglich wird die Schultersteife konservativ behandelt. Schmerzlindernde Medikamente und Krankengymnastik können schon sehr hilfreich sein. Sollte keine Besserung eintreten, wird sich eine interventionelle oder operative Behandlung anschließen müssen.

Schultersteife, Schulterteilsteife

(auch genannt „Frozen shoulder“ oder „primäre, idiopathische Schultersteife“)

Die Schulter entwickelt als einziges Gelenk des menschlichen Körpers ohne äußere Ursache recht häufig Einsteifungen, die durch eine Verdickung und Schrumpfung der Gelenkkapsel bedingt sind. Diese Erkrankung befällt insbesondere Frauen im Klimakterium und Diabetiker, so dass ein Ungleichgewicht der vegetativen Nervenversorgung vermutet werden kann. In der Tat ist der Zusammenhang mit so genannten „regionalen Schmerzsyndromen“ recht auffällig, bei dem es durch eine Entgleisung der Balance des unbewussten Nervensystems zu Versteifungen des ganzen Arms kommen kann. Da sich diese Gelenksteife oft nur sehr langsam und unvollkommen zurückbildet, was häufig Schmerzen verursacht, bieten wir nach erfolgloser krankengymnastischer Übungsbehandlung eine arthroskopische Lösung der Verwachsungen und kontrollierten Durchtrennung der Gelenkkapsel an, damit die Beweglichkeit schneller wieder hergestellt wird.

Eine Unterscheidung zur „sekundären Schulterteilsteife“ bei zugrundeliegender Schulterpathologie ist nicht immer einfach. Deshalb bedarf es einer genauen Diagnostik ob andere Ursachen im Schulterbereich vorhanden sind die Mitbehandelt werden müssen.

Abb. 1: „Flammende“ Rötung als Folge der Entzündung bei einer ideopathischen Schultersteife. Lösen der Verwachsungen mit der bipolaren Thermosonde.

Behandlungsziel

Wiederherstellung der normalen aktiven Beweglichkeit im Schultergelenk.

Nachbehandlung

Eine intensive Schmerzbehandlung und Übungsbehandlung (Physiotherapie) nach Operation ist zur Verhinderung von erneuten Bewegungsverlusten unbedingt anzuraten. Diese wird durch unfangreiche lokale Betäubungsverfahren (die regionale Leitungsblockade mittels Katheter, „Winie-Katheter“) durch die Abteilung für Anästhesie mit unseren Schmerztherapeuten (Schmerzbehandlung) gewährleistet (Leistungen der Anaesthesiologie).