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Laut Focus Ärzteliste gehört Dr. med. Georgousis zu Deutschlands besten Schulter- und Ellenbogenspezialisten.

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Sehnenriss in der Schulter

Entstehung und Symptome der Verletzung

Ein Sehnenriss in der Schulter äußert sich meist durch heftige Schmerzen und teilweise mit Kraft- und Bewegungseinschränkungen. Eine Behandlung mit einer Operation ist darauf abgestimmt, das Schultergelenk wieder ohne Schmerzen funktionsfähig zu machen.

Entstehung eines Sehnenrisses in der Schulter

Ein Sehnenriss in der Schulter tritt durch verschiedene Faktoren auf. Durch Verschleiß und Abnutzung zeigen sich Risse an der Sehnenhaube rund um den Oberarmkopf (Rotatorenmanschette). Die Rotatorenmanschette kann durch einen Sturz, eine Luxation/Verrenkung oder ein nicht behandeltes Schulter-Engpass-Syndrom beschädigt sein.

Sehnenrisse treten zusätzlich am Oberarmkopf an der langen Sehne des Bizepsmuskels auf. Sie können nicht nur die Beweglichkeit der Schultern, sondern auch die Beweglichkeit des Ellenbogens einschränken. Die betroffenen Sehnen reißen anfangs ein und bei Nichtbehandlung reißen sie dann sogar ab.

Sehnenriss Schulter – die Symptome der Verletzung

Chefarzt für Schulter- und Ellenbogenchirurgie, Dr. med. Georgousis, stellt durch gezielte Untersuchungen das Ausmaß des Sehnenrisses in der Schulter fest. Während einige Risse durch Stürze hervorgerufen werden und eine Bewegung der Schulter nicht mehr möglich ist (Pseudolähmung), entwickeln sich andere Verlaufsformen schleichend und werden anfangs noch durch Ausweichbewegungen ausgeglichen, bis die Beweglichkeit der Schulter zunehmend verloren geht.

Diagnosemethoden und Behandlung

Ein Sehnenriss an der Schulter muss immer behandelt werden, damit er sich nicht wie eine Laufmasche ausbreitet. Werden die Schmerzen durch eine an- oder durchgerissene Sehne ignoriert, dann wird der zugehörige Muskel mit der Zeit atrophisch und kann teilweise oder ganz verfetten welches bis zu einem Funktionsverlust führen kann.

Sehnenriss Schulter – die Diagnosemethoden

Eine durch einen Sehnenriss in der Schulter beschädigte Rotatorenmanschette muss refixiert oder genäht werden. Auch bei körperlich fitten Senioren ist eine Behandlung sinnvoll. Bei der klinischen Untersuchung und dem Abtasten werden Schmerzpunkte und ein vorhandener Kraftverlust erkannt. Dr. med. Georgousis vergleicht die Muskelmasse beider Arme und achtet auf eventuelle Bewegungseinschränkungen.

Verschiedene spezielle Tests mit Schulter- und Armbewegungen geben Hinweise auf die durch einen Sehnenriss betroffenen Rotatorenmanschetten Abschnitt.

Als weiterführende Untersuchungen, um den Sehnenriss in der Schulter einzugrenzen erfolgt der Ultraschall (Sonographie) Untersuchung durch den Schulterspezialisten schon bei der ersten Untersuchung.

Zur exakten Darstellung der Sehnen erfolgt dann auf Verordnung die Kernspintographie (MRT) durch den Radiologen. Hier kann detailliert dargestellt werden welche und wie viele Sehnen verletzt bzw. gerissen sind und wie weit die Sehne(n) sich bereits, durch den Zug der dazugehörigen Muskeln, zurückgezogen (Retraktion, Gradeinteilung nach Patte I-III).  Des Weiteren kann der Atrophie bzw. Verfettungsgrad (nach Goutallier I-III) der dazugehörigen Muskulatur erkannt werden.

Sehnenriss Schulter – die Behandlung

Eine Behandlung erfolgt operativ oder ohne Operation (konservativ). Sie ist vom Zustand der Sehnen und vom Grad der Verletzung und der Retraktion sowie vom Zustand der dazugehörigen Muskulatur (Verfettungsgrad) abhängig. Eine Operation erfolgt in der modernen Schulterchirurgie meist durch kleine Stichincisionen im Sinne der Schlüssellochchirurgie mit einer Kamera (arthroskopisch) und mit feinen Instrumenten.

Je nach Situation z.B. in Abhängigkeit der Qualität des Gewebes wie der Sehnenstümpfe oder dem Retraktionsgrad des Sehnenrisses erfolgt eine minimalinvasive (MIC) offene Operation. Der dazu erforderliche kleine Schnitt wird immer plastisch (intrakutan) genäht, so dass später fast keine Narbe zu sehen ist!

Die abgerissenen Sehnenenden werden angefrischt und über Nähte welche entweder an Implantaten (Fadenanker) aus bioverträglichen Materialien oder Titan hängen, am (ebenfalls angefrischten) Knochen fixiert, damit sie dort anwachsen. Die Alternative ist die Nähte / Fäden welche das Sehnenende greifen direkt durch den Knochen zu führen und die Sehne damit direkt am Knochen zu refixieren (transossäre Nähte). Dazu werden Spezialnadeln verwendet.

Die Operationszeit liegt bei ein bis zwei Stunden. Sind die Sehnen im schlechten Zustand werden nur die Sehnenstümpfe geglättet und entzündetes Gewebe entfernt.

Die Operation erfolgt in Vollnarkose. Zusätzlich wird das Nervengeflecht im betroffenen Bereich betäubt. Dies entspricht einer Teilnarkose des Armes (Leitungsanästhesie) ähnlich der Teilnarkose einer Kieferhälfte beim Zahnarzt. Der Vorteil der Kombinationsnarkose ist das der Arm während und nach der Operation für die Länge der Wirkungszeit des Lokalanästhetikums / Betäubungsmittels Schmerzfrei ist! Das heißt, während der Operation müssen weniger der „schweren“ Schmerzmittel (Opiate) gegeben werden und sie wachen SCHMERZFREI auf. Die Leitungsanästhesie des Armes kann nach der Operation bei Bedarf und entsprechender Vorbereitung fortgesetzt werden.

Nach der Operation beginnt schon am nächsten Tag bereits die Krankengymnastik, damit die Schulter nicht steif wird. Schulterbelastende Sportarten dürfen ca. ein halbes bis ein dreiviertel Jahr nach der Operation nicht ausgeführt werden.

Sehnenriss Schulter – die Prognosen

Je früher die Behandlung beginnt, umso besser sind die Chancen, für eine komplette Wiederherstellung der Beweglichkeit des Schultergelenkes.